Wie beeinflusst Hundefutter die Verdauung

Wie die Hundenahrung die Verdauung des Hundes beeinflusst

Mutter Natur hat ein kleines Schauspiel bei der Ernährung vorgehalten. Was rein kommt, muss auch raus. Und manchmal kann es ganz unappetitlich sein.


Wenn Hundefutter viel tierische Fasern enthält, werden die Ausscheidungen groß und flüssig sein. Auch der Geruch variiert stark abhängig vom Futter. Achten Sie also schon bei der Futtergabe darauf, wie das Geschäft sein wird. Denn Sie müssen es wegmachen. Ausgewogene Ernährung führt auch zu weniger irritierenden Gerüchen und Hundehaufen. Verweiden Sie daher Leckereien vom Essenstisch. Je fettiger desto unappetitlicher und auch gefährlicher für einen Hundemagen.

 

Von Zeit zu Zeit gibt es Probleme mit der Verdauung

Natürlich kann es von Zeit zu Zeit Probleme mit der Verdauung geben. Welpen können Durchfall bekommen. Besonders wenn sie noch nicht geimpft wurden. Dann ist der Tierarzt die erste Adresse. Denn ihr Hund könnte sich einen Virus eingefangen haben. Bei älteren Tieren können Sie ruhig einen Tag warten und schauen, ob der Durchfall anhält. Eine Ernährungsumstellung könnte zum Beispiel die Ursache sein. Aber auch Essensreste oder ein Herumtollen im Gras und in Büschen.

Die häufigste Form von Diarrhö ist die Akute. Sie kann bis zu ein paar Tagen anhalten. Solange ihr Hund sich jedoch weitestgehend normal verhält, ist hier kein Grund zur Sorge. Setzen Sie ihren Hund auf eine leichte Diät. Ein Drittel einer Tasse mit gekochtem Hühnerfleisch oder gekochtem Gehackten ohne Fett. Auch Zweidrittel einer Tasse mit Haferbrei. Joghurt ist auch nicht verkehrt. Meiden Sie jegliches Öl oder Fett. Sollte ihr Hund hingegen krank aussehen, dehydriert sein oder Blut im Stuhl haben, dann kontaktieren Sie umgehend ihren Tierarzt. Denn ernstere Ursachen für Diarrhö können Würmer oder ein Virus sein.

 

Wenn ein Hund Durchfall bekommen hat

Wenn ein Hund Durchfall bekommen kann, dann natürlich auch Verstopfung. Ein Zeichen für Verstopfung sind kleine runde Haufen. Der Hauptgrund ist hier fehlendes Wasser. Stellen Sie daher sicher, dass immer genügend Wasser vorhanden ist. Besonders im Sommer. Ein anderer Grund könnte sein, dass zulange auf Gassi gehen gewartet wurde. Oder auch eine Ernährungsumstellung. Hier geben Sie einfach ein wenig Gemüse in die Nahrung und das Problem sollte gelöst sein.

Natürlich können Sie auch mit Metamucil helfen. Ein halber Teelöffel zweimal am Tag und viel Wasser. Oder auch Milch. Zwar sind Hunde Lactoseintolerant. Aber beim Stuhlgang hier hilfreich.

Denken Sie bei Durchfall oder Verstopfung bei ihrem Hund auch an sich. Manchmal haben wir auch für ein zwei Tage Probleme mit der Verdauung. Hunde können also auch ein Lied davon singen. Beobachten Sie ihren Liebling und gehen erst bei unklaren Symptomen zum Tierarzt.

Warum Leckerlies für Hunde

Gutties für Hunde

Leckerlies gehören zum Hund. Gerade in jungen Jahren um ihm bei der Ausbildung und beim Lernen behilflich zu sein und auch im Alter um ihm zu zeigen, dass wir ihn immer noch mögen. Besonders für die Erziehung sind Leckerlies ein wichtiger Faktor – auch bei Kaukasen. Ein Leckerlie ist eine Belohnung für ein gutes Verhalten. Ein Leckerlie ist ein Ausdruck für Anerkennung und Zuneigung. Die Meinungen gehen auch hier auseinander. Ob Wohl oder Wehe. Wir glauben, dass unter Kontrolle Gaben gut für die Hund-Halter-Beziehung sind.


Es gibt verschiedene Leckerlies. Solche, wie rechts auf dem Foto, habe ich immer dabei, wenn ich mit dem Hund in die Hundeschule gehe oder auch nur so unterwegs bin. Rohes wie Schweineohren, eigens zubereitete oder Leckerlies aus dem Laden. Ganze Märkte haben sich hier spezialisiert. Lassen Sie sich nicht irritieren. Es gibt eine Menge Scheis….. zu kaufen. Leckerlies sollten kleine Aufmerksamkeiten sein, also sie sollten klein sein und Ihren Hund lobend erfreuen.

Leckerlies sind gerade am Anfang eines Hundelebens sehr hilfreich. Jedesmal, wenn wir etwas von dem neuen vierbeinigen Familienmitglied erwarten und er es zu unserer Zufriedenheit ausführt, dann sollte er dafür mit einem Leckerlie belohnt werden.

Finden Sie das richtige Leckerlie für Ihren Hund

Bei Rohem stoßen die Meinungen aufeinander. Ein Knochen ist gut für die Zähne sagen die einen, besonders für Welpen; andere sagen, sie seien gefährlich für den Hund, weil sie splittern und den Rachen verletzten könnten. Experten meinen, man sollte darauf achten, zu welchem Anlass, welches Alter und welche Rasse und entsprechend Knochen nehmen. Allgemeinplätze sind wie so oft fehl am Platz.

Das gleiche gilt für Schweineohren. Auch hier gibt es ein Für und Wider. Es gab Fälle, bei denen die Ohren Salmonellen verseucht waren. Andere sagen, sie machten fett. Unbestritten ist, dass sie aus natürlichem Fleisch, geschmackvoll sind und beim Kauen nicht splittern. Hier gilt natürlich auch ein Abwägen. Man sollte den eigenen Hund natürlich auch nicht nur mit Leckerlies vollpumpen. Und, man sollte darauf achten, was dem eigenen Hund besonders schmeckt und zudem noch gesund ist.

 

Hundeleckerlies sind ein Zeichen der Zuneigung und Liebe

Wenn man mit Hundehaltern spricht, hört man unisono, dass sie Leckerlies geben und gutheißen. Sie meinten, dass es ein Zeichen der Zuneigung und Liebe sowie Anerkennung sei. Der wedelnde Schwanz ist hier wohl ein unbestreitbares Zeichen. Wir empfehlen, solange Sie es nicht übertreiben, ihrem Hund von Zeit zu Zeit Leckerlies zu geben. Es erhält die Beziehung.

Es gibt unter Hundehaltern, Fachleuten und Ärzten Tausende Meinungen was gut und was schlecht ist für den Hund. So auch bei der Ernährung. Es gibt positive aber auch negative Seiten bei Trockenfutter. So bei Dosenfutter. Es ist immer ihre Wahl. Wichtig ist sicher, die Verpackungsaufschriften genau zu studieren. Und wichtig ist, welche Inhaltsstoffe für den eigenen Hund die richtigen sind. Die Ernährung nur mit rohen Zutaten ist auf dem Vormarsch. Arztbesuche und -kosten sind niedriger. Und man weiß, was drin ist. Denn man ist selbst für die Mischung verantwortlich.

Ein Hund gehört zur Familie. Und wie bei jedem Familienmitglied weiß man, dass im Alter so manches Zipperlein hinzukommt. Wir wissen jetzt, dass so manches Zwicken durch gesunde Ernährung gemindert oder sogar vorgebeugt werden kann.

Wir schulden es unserem Hund. Schulden ihm das beste Futter, was möglich ist. Für jeden Lebensabschnitt.

Was sollte älteren Hunden gefüttert werden

Hundefutter für ältere Hunde


Auch der beste Freund des Menschen zeigt irgendwann Alterserscheinungen. Kein freudiges Springen, mehr Schlaf und kein Herumtollen mehr. Sogar das Fell wird grauer. Das letzte Lebensdrittel hat damit begonnen.

Hundehalter sollten mit weniger Nahrung darauf reagieren. Anderenfalls neigen die Senioren zu Übergewicht. Sie könnten nach Absprache mit ihrem Tierarzt auch ein spezielles Hundefutter geben. Nur kein Extra-Protein.

 

Ältere Hunde neigen zu Verstopfung

Ältere Hunde neigen öfter zu Verstopfung. Magen und das Verdauungssystem arbeiten auch nicht mehr wie früher. Fügen Sie mehr tierische Fasern in das Futter ein. 3 bis 5%. Haben Sie immer frisches Wasser vorrätig. Auch gegen Verstopfungen. Achten Sie auf den Stuhlgang. Haben sie vermehrt Schwierigkeiten. Wenn, dann ist ein Gang zum Arzt unumgänglich.

Reichen Sie weiter Zusatzstoffe wie Glucosamine oder Chondroite. Arthritis im Senioren Alter ist bei vielen Rassen ein verbreitetes Leiden. Und beide Zusätze helfen hier. Vitamine und Electrolyte sind ratsam. Wie auch Fettsäuren. Ebenfalls zur Linderung von Altersarthritis.

Viele Hundehalter klagen darüber, dass ihr Hund mit einem Mal aufhört zu fressen. Oft gehört ein Gang zum Arzt dazu. Sehr oft sind es jedoch Probleme mit den Zähnen und dem Maul. Kauen und Reissen wird mühsamer. Hundehalter können mit kleineren Schrotportionen und eingeweichtem Futter helfen. Es könnte auch sein, dass einem älteren Hund einfach das Futter nicht mehr schmeckt. Machen Sie Änderungen. Gekochtes Huhn oder gekochte Eier oder Schinkenecken.

Sparen Sie nicht am Futter

In diesem Alter ist es nicht ratsam, am Futter zu sparen. Geben Sie nur das beste.

Hundehalter versuchen es mit ausschließlich roher Nahrung. Sie ist einfacher zu kauen. Die Energie kommt zurück. Auch ist sie gut gegen Arthritis. Auch wenn ihr Hund die Rohkost so nicht kennt und vielleicht auch nicht will, die Vorteile des Futters überwiegen, es einmal damit zu versuchen.

Manche Halter geben erstmalig oder vermehrt Leckereien vom Mittagstisch. Weil sie ihrem liebgewonnen Familienmitglied etwas besonders gutes wollen. Doch auch jetzt ist der Gedanke schön; die gesundheitliche Wirklichkeit indes eine andere. Wir müssen uns gedanklich darauf einlassen, dass unser Hund nicht mehr immer in der Familie sein wird.

Warum brauchen trächtige Hunde eine andere Kost

Andere Nahrung für den schwangeren Hund


Für Hunde gibt es keinen Schwangerschaftstest. Doch Hundehalter sehen leicht die ersten Zeichen, wenn ihr Liebling Nachwuchs bekommt. Geschwollene Brustwarzen und vergrößerter Bauch. Neben Äußerlichkeiten ändert sich aber auch das Seelenleben. Eine Hündin ist ca. 60 Tage trächtig. Sollte ihr Hund normaler Weise in der Nahrung keine Zusatzstoffe benötigen, sind sie jetzt umso ratsamer.

Am Anfang wird ihre Hündin ein paar Mal sich übergeben. Wie bei einer schwangeren Frau. Nur bei einer Hündin dauert diese Übelkeit nur 2 bis 3 Wochen. In den letzten 3 bis 4 Wochen sollten Sie die Futtermenge leicht erhöhen. Bis zum Wurf ca. 25-30% mehr. Bitte nur langsam und leicht erhöhen. Davor ist ein Mehr an Nahrung nicht nötig. Denn erst in den letzten Wochen beginnt der Fötus zu wachsen. Allerdings benötigt die Hündin mehr Nährstoffe und Energie für den Nachwuchs. Tierärzte empfehlen jetzt entweder eine Wachstums-Welpennahrung oder Futter zur Vorbereitung der Stillphase. Letztendlich entscheiden Sie, welche Ernährung gewählt wird. Doch Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe dürfen nicht vergessen werden. Zweimal täglich ist sicher ratsam. Denn die Heranwachsenden fordern schon jetzt ihren Tribut. Außerdem fehlt der Hündin auch der Platz für viel Nahrung. Hunde können eine Blutvergiftung oder Eklampsie in den letzten Tage ihres Trächtigseins entwickeln, wenn sie nicht genug essen oder das Futter nicht ausgewogen ist.

Trächtige Hunde sollten in Bewegung bleiben

Auch bei der Vitamin- und Mineralstoffabgabe scheiden sich die Geister. Manche Ärzte verabreichen ein Extra; andere sind strikt dagegen. Seien Sie hier nicht selbsteingreifend. Manche können unumkehrbare Schäden anrichten. Kalzium kann das Risiko auf Eklampsie erhöhen. Sogar Milchfieber nach der Geburt.

Trächtige Hunde sollten weiterhin in Bewegung bleiben. Das ist gut für die Knochen aber auch für das Gewicht. Wie bei uns Menschen.

 

Lassen Sie den Napf der Hündin voll

Wahrscheinlich wird ihre Hündin ein bis zwei Tage vor dem Wurf nichts mehr fressen. Übrigens, ein gutes Zeichen, dass es bald losgeht. Lassen Sie trotzdem den Napf voll. Für den Fall der Fälle. Hat sie einmal geworfen, werden Sie vermehrten Appetit feststellen. Stillen fordert ihren Körper. Daher wird sie 3 bis 4 mal mehr Nahrung einfordern. Nicht sofort. Aber in den ersten 20 bis 30 Tagen immer mehr auch mit dem Wachstum der Welpen. Bei einem Monat sollte ihre Hündin 4 mal mehr pro Tag fressen als vor dem Trächtigsein. Beobachten Sie sie genau. Wird sie zu dünn, fügen Sie Dosenfutter zur Nahrung hinzu. Nach 6 bis 8 Wochen sollten Sie beginnen, die Welpen zu füttern und bei der Mutter wieder zu reduzieren.

Bei der Umstellung auf feste Nahrung für die Welpen können Sie mithelfen. Geben Sie der Mutter nur die Hälfte des Wassers und weniger Futter. Reduzieren Sie weiter. Nur ein Viertel von dem, was sie vor der Mutterschaft gefressen hat. Und nur die Hälfte des Wassers. Dadurch wird die Milchproduktion eingeschränkt und die Welpen umgestellt sein auf feste Nahrung. Klar ist, dass die Nahrung für Hündin und Welpen reich, balanciert und somit gesund sein muss.

Vitamine für den Hund

Warum sollte man Vitamine verabreichen – Vitamine für den Hund

Nährstoffe in einer gesunden Hundenahrung


Hunde haben je nach Alter, Rasse und Größe ein unterschiedliches Verlangen nach Nährstoffen und Vitaminen. Hundefutter wird den Unterschieden nicht gerecht. Sogar rohes Futter. Daher gibt es schon bei der ersten Welpenschau beim Arzt Vitamine.

 

Welche Vitamine werden gefüttert

Doch welche Vitamine und wo finden Sie sie. Vitamin A ist für die Haut. Vitamin D ist für die Zähne und Knochen. Vitamin B für gesunde Muskeln, Haut und Blut, Vitamin C gegen Stress und Altern wie auch Vitamin E. Vitamin K dient der Blutgerinnung. Je nach Rasse ist eher das eine oder andere Vitamin notwendig bzw. ratsam.

Bei Nährstoffen und Vitaminen scheiden sich die Geister. Einerseits hört man, dass in hochwertiger Kost alle Vitamine ausreichend vorhanden seien. Andererseits ist zu hören, dass der Zubereitungsprozess Vitamine abtötet. Sicher muss man hier abwägen. Sicher ist, dass Vitamine beim Stoffwechsel helfen. Es gibt 2 Kategorien: 1. Wasserlösliche wie Vitamin B und C für den täglichen Bedarf. 2. Fettlösliche wie Vitamin A, D, E und K. Sie sind in der Leber und im Fettgewebe und müssen nicht täglich zugeführt werden.

 

Füttern von Zusätzen

Zu den Zusätzen gehören auch Mineralstoffe. Unser Hund braucht Kalzium, Magnesium, Sodium und Potassium. Allerdings ist bei der Zugabe Vorsicht geboten, weil Überreaktionen leicht möglich sind.

Vitamine können per Pille verabreicht werden oder durch die Zugabe bestimmter Lebensmittel. Bei Rohkost muss über die Zugabe an Gemüse die Vitaminverabreichung gesteuert werden. Wenn Sie keine Zusatzstoffe und Vitamine extra verabreichen, beobachten Sie ihren Hund genau. Verändert sich sein Gewicht, sein Fell. Je nach Symptomen kann man mit Vitamine regulieren und die Gesundheit unterstützen.

Rohe Hundenahrung

Warum rohe Hundenahrung

Was versteht man unter roher Hundekost


Mit dem industriell gefertigten Hundefutter kam die Angst vor Rückrufen. Eine Reaktion darauf ist, Hunden das zu füttern, was sie in freier Wildbahn auch vorfinden. Internetforen sind lang. Die Blogger tauschen Erfahrungen, geben Tipps und einige Ratschläge zur rohen Nahrung.

Denken Sie daran, dass bei rohem Futter alles roh ist, auch die Knochen. Denken Sie an Splitter. Und denken Sie daran, langsam zu wechseln und nicht abrupt die Ernährung umzustellen.

Die Nahrung besteht aus Fleisch und Gemüse. Hälfte Hälfte. Achten Sie auf Frischfleisch. Beginnen Sie mit ausschließlich Fleisch. Mischen Sie nach ein paar Tagen auch Gemüse hinzu. Zerkleinern Sie das Gemüse. Am besten sogar als Gemüsebrei. Dadurch werden die gesunden Bestandteile auch leichter verträglich. Wenn ihr Hund dann daran gewöhnt ist, können Sie auch Eier usw. hinzureichen.

Die Art des Gemüses hängt von ihnen aber natürlich auch vom Hund ab. Mohrrüben passen immer und enthalten viel Kalzium, Potassium und Vitamine A und C. Vermeiden Sie Broccoli und Kohl, da es die Verdauung und Gasentwicklung stark beeinflusst. Aber auch Kartoffeln und Zwiebeln.

 

Reichen Sie auch Knochen mit Fleisch

Reichen Sie auch Knochen mit Fleisch. Vom Huhn und Pute. Die Knochen sind für Hunde weich genug und sind eine gute Übung für deren Muskeln. Knochen sind ideal für bestimmte Nährstoffe. Sollte ein älterer Hund die Knochen nicht mehr zermalmen können, zerkleinern Sie sie und mischen sie unter das restliche Fressen.

Außerdem passen bestimmte Öle wie vom Fisch oderFlachssamen. Sie enthalten wichtige Säuren wie Omega 3. Sie helfen Herz, Blutdruck aber auch dem Haarkleid. Fettsäuren helfen gegen Flöhe. Hundehalter empfehlen Fischöl, da es weniger Allergien auslöst.

Was sind nun die Vorteile? Der Atem. Obwohl Leute kaum glauben können, wird der Atem wegen fehlender Konservierungsstoffe weniger unangenehm. Zudem werden die Zähne schöner, da sie natürlich beim rohen Fleisch gereinigt werden. Schnell werden Sie Verbesserungen beim Fell wahrnehmen. Farbe und Dichte werden besser. Und last but not least das Immunsystem. Aufgrund der Fettsäuren und Nährstoffe ist die Gesundheit des Hundes weniger gefährdet. Natürlich ist die Ernährung ausschließlich mit rohen Inhalten auch gut für das Gewicht und somit die ideale Diätkost.

Vorteile liegen auch im Stuhl. Nach ein paar Wochen werden Sie wahrnehmen, dass er weniger und schleimiger wird. Dadurch verschwindet er auch schneller vom Boden.

 

Keine Vorbehalte bei roher Hundekost

Bei manchen Hundehaltern kommen jedoch Zweifel oder gar Ängste auf, wenn Sie an die Ernährung mit rohem Fleisch denken. Salmonellen oder E Coli Bakterien beunruhigen. Doch auch hier gilt wie bei allen Lebensmitteln: Beachten Sie die vorgeschriebenen Lagerungszeiten, die richtige Lagerung sowie Verarbeitung also Hygiene. Dann kann nichts schief gehen.

Wenige Hundehalter zieren sich auch vor der Umstellung, weil Sie glauben, damit ein Raubtier heranzuzüchten. Aber offensichtlich ist das blanker Unsinn. Ein aggressives Tier wird sicher eher durch den Umgang geformt.

Ein Nachteil der Rohkost ist sicher, dass es immer zubereitet sein will. Doch neuerdings sehen Firmen auch hier einen Markt und liefern die rohe Hundekost ins Haus.

Suchen Sie vor eine Umstellung Kontakte. Fragen Sie ihren Tierarzt. Vorsicht ist hier geboten, weil sie oftmals mit Empfehlungen an Marken gebunden sind. Lesen Sie im Internet. Suchen Sie Gleichgesinnte. Reden Sie mit Leuten. Das ist manchmal besser und praktischer als mit einem Experten. Und denken Sie daran, niemand sollte Sie zu einem bestimmten Futter drängen. Es gibt reichlich Vorbehalte zu Trocken- und Dosenfutter aber eben auch zu roher Kost.

Küchenreste als Hundenahrung

Was vom Tisch passt zum Hund – Tischreste für den Hund

Ihr Hund ist kein Müllschlucker

Wir alle kennen bettelnde Hundeaugen. Und wir alle erinnern uns an ein leckeres Mittagessen, bei dem unser Hund zu unseren Füßen liegend winselnd nach Futter bettelte. Wir müssen hier stark bleiben und nicht für einen ruhigen Frieden die Speise teilen. Denn mit unserem Essen können wir unseren Hunden schaden. Manchmal ja auch uns selbst. Frittiertes fettes Essen. Vorboten von Fettleibigkeit bei Mensch und Tier. Manches Essen ist sogar lebensgefährlich für Hunde. Beispielsweise Schokolade. Aber auch Weintrauben oder Rosinen. Sie können beim extensiven Verzehr zu Nierenproblemen führen. Zwiebeln gehören auch mit auf die Liste. Manche Hunderassen können große Probleme mit Geflügelknochen bekommen. Also ist hier Vorsicht geboten.


Sollten wir unserem Hund immer nur Tischreste verabreichen, erziehen wir unseren Liebling zu einem unselbständigen Fressen. Außerdem benötigen Hunde andere Nährstoffe als wir. Mit Tischresten halten wir sie ihnen vor. Übrigens, ihr Hund ist kein Müllschlucker. Reste aus der Küche und Kühlschrank sollten ein Tabu sein.

Erziehen Sie keine schlechten Verhaltensmuster

Ein anderer Punkt sind die Exkremente. Sie könnten intensiver riechen und größer ausfallen. Denken Sie hier auch an sich. Denn jemand muss sie ja wegmachen.

Ganz unabhängig von der Nahrung sollten Sie auch an die Mensch-Hund-Beziehung denken. Denn wenn ihr Hund immer vom Tisch bekommt, könnte es sein, dass die Grenzen zwischen Hund und Herrchen bzw. Frauchen verschwimmen. Sie könnten Manieren provozieren, die sie sich sicher gar nicht wünschen.

 

Schokolade kann lebensgefährlich sein

Zurück zur Schokolade. Wir hatten ja eingangs schon erwähnt, dass sie für Hunde gefährlich ist. Hier gibt es unterschiedliche Meinungen, wie gefährlich. Eins ist indes unbestreitbar. Schokolade macht süchtig. Denn sie enthält Theobromin der Kakaobohne, die stimulierend wirken aber auch die Urinbildung fördern. Viel schlimmer ist, dass sie das Nervensystem und die Herzmuskeln beeinträchtigen. Wann wird es nun lebensgefährlich. Wie immer, es ist von vielen Einflüssen abhängig. Vom Hund, der Rasse und der Art der Schokolade. Das Kriterium sind die Theobromine. In weißer Schokolade am wenigsten. Im Kuchen am meisten. Sollten Sie nicht wissen, wie viel, bleibt nur der Weg zum Tierarzt. Symptome können sein: Übergeben, Diarrhö, erhöhte Herzfrequenz, starke Urinbildung, Ruhelosigkeit, Muskelzuckungen bis hin zum Tod.

Wir plädieren, auf Tischreste komplett zu verzichten. Wenn auch sehr gesundes auf dem Tisch vorgehalten wird. Gemüse ist auch für unseren Hund gut. Also, wenn etwas vom Tisch, dann auch für uns Menschen gutes – Gemüse.

Übergewicht bei Hunden

Was tun, wenn der Hund übergewichtig ist

Zu viel Essen und zu wenig Bewegung führt zu Übergewicht


Wie bei Herrchen und Frauchen kann zu viel Essen und zu wenig Bewegung zu Übergewicht führen. Achten Sie daher auch bei ihrem Hund auf kleine Fettpolster. Denn sie sind oftmals der Vorbote für allerlei Probleme oder gar Krankheiten. Nur bei Hunden schneller und präsenter. Bluthochdruck oder Arthritis sind nur zwei Beispiele. Doch bevor Sie jetzt im Fachhandel nach Hundediäten Ausschau halten, gehen Sie einmal in sich und bedenken Sie ihre Fütterungsregeln.

Doch woran sehen Sie, ob ihr Hund übergewichtig ist. Prüfen Sie selbst ohne Tierarzt. Fühlen Sie die Rippen ihres Hundes? Ist der Bauch höher als der Brustkorb? Hat ihr Hund eine Taille?

Übergewicht kann auch ein Symptom für eine andere Krankheit sein. Doch meist ist es nur zu viel Futter. Natürlich können Sie ihren Hund auch zum Tierarzt bringen. Zur endgültigen Diagnose.

 

Achten Sie auf einen Fütterungszeitplan

Hier ein paar simple Regeln: Achten Sie auf einenFütterungszeitplan. Füttern Sie zweimal täglich, reduzieren Sie auf einmal. Besonders bei Hunden, die älter als ein Jahr sind. Generell kann gesagt werden: Welpen von 8 Wochen bis 6 Monate – dreimal am Tag; Von 6 Monate bis zu einem Jahr – zweimal täglich. Und danach nur noch einmal. Befolgen Sie Mengenangaben. Vorgaben finden Sie auf den Verpackungen. Sollte auf der Packung stehen, dass ihr Hund anderthalb Tassen bekommen sollte, geben Sie nicht 3! Manche Tierhalter glauben, sie müssten mehr geben, wenn sie nur einmal am Tag füttern. Ausgewachsene Hunde haben ein anderes Sättigungsverhalten als Welpen. Und achten Sie auf genügend Bewegung für ihren Hund. Einfacher für manche Hunderassen, schwieriger für wenige. Nehmen Sie Ihren Hund mit auf Spaziergänge, spielen Sie mit ihm Ball, toben Sie mit ihm. Haben Sie Möglichkeiten, lassen Sie ihn allein draußen. Lassen Sie ihn tollen und treiben. Das ist nicht nur für das Gewicht gut sondern auch für den Energietrieb des Hundes.

 

Machen Sie die Grüne Bohnen Diät

Es gibt auch eine sogenannte Grüne Bohnen Diät. Dabei reduzieren Sie das normale Futter und ersetzen es nach und nach durch grüne Bohnen in Dosen. Studien zeigen, dass Sie alle fünf Tage ca. 10% des Hundefutters durch grüne Bohnen ersetzen sollten. Solange bis ihr Hund nur noch die Hälfte frisst. Halten Sie solange durch bis ihr Hund Gewicht verliert.

Allerdings sollten Sie die Hände von Diäthundenahrung lassen. Oftmals wird hier nur gestreckt, um Fett und Eiweiß zu minimieren. Die neuen Rezepturen könnten mehr Schaden als Gutes anrichten. Wir empfehlen daher, Futter zu reduzieren und die Grüne Bohnen Diät. So ersparen Sie sich die Unsicherheit und ein Loch in ihrem Geldbeutel. Sicher müssen wir nicht erwähnen, dass Leckereien vom Tisch besonders in solch einer Phase vermieden werden sollten.

Gesundes Hundefutter

Was ist gesundes Hundefutter und wo ist es zu finden

Kauf von gutem Hundefutter


Gesundes Hundefutter ist selten billiges Futter. Egal was die Hersteller versprechen. Das beste, was Sie für ihren Hund tun können, ist die Verpackung zu lesen. Dort sollte stehen, was für Fleisch beinhaltet ist. Nicht allgemein Fleisch. Denn das könnte irgendwas sein.

Wählen Sie ein Produkt nicht ab, weil auf der Verpackung Kopf, Nacken oder Magen steht. Denn ihr Hund würde in der Wildnis genau das fressen. Aber keine Sorge, ihr Liebling wird nicht in eine blutrünstige Bestie verfallen. Im Futter kann Leber oder Füße von z.B. Hühnern sein. Sie enthalten viel Vitamine und Mineralstoffe. Der Gesetzgeber indes schreibt vor, dass im Futter weder Haare, Horn, Zähne oder Hufe noch Ausscheidungen sein dürfen.

Sie sollten jedoch darauf achten, dass kein Soja im Futter ist. Denn Hunde neigen dazu, Probleme oder sogar Allergien davon zu bekommen. Wichtig ist Kalzium. Wie beim Menschen hilft Kalzium Zähnen und Knochen. Und ganz klar Proteine. Für Welpen mindestens 28%. Für einen ausgewachsenen Hund noch 18%. Sollte ihr Hund trächtig sein, dann sollte der Proteinanteil wieder wie bei Welpen sein. Sollte ihr Liebling einmal zu viel Protein zu sich nehmen, ist das nicht weiter schlimm. Denn er scheidet es ganz einfach mit dem Urin aus. Es sei denn ihr Hund hat Probleme mit den Nieren. Dann könnten Proteine Schwierigkeiten bereiten bis hin zum Nierenversagen.

 

Tierische Fasern sind ein Muss

Tierische Fasern sind auch ein Muss. 2,5 bis 4,5% werden empfohlen. Bei zu hohen Dosen könne es zu Magenproblemen führen. Tierärzte empfehlen bei übergewichtigen Hunden oder Hunden mit Diabetis oder Hyperglycemie tierische Fasern.

Achten Sie beim Kauf darauf, dass keine chemischen Konservierungsstoffe im Futter sind. Meiden Sie Ethoxyquin, BHA oder Propyl Gallate. An Ethoxyquin kommt man kaum vorbei, da es sehr oft zurKonservierung genutzt wird. Es kann aber toxisch wirken. Ethoxyquine werden oft mit E plus einer Zahlenkombination abgekürzt. Hersteller geben auf der Verpackung auch an, ob das Futter ausgewogen und produziert nach geprüften Herstellungspraktiken für alle Hunde in allen Lebensphasen geeignet ist. Lesen Sie die Verpackungen sehr genau, wenn Sie sich für neues Hundefutter entscheiden.  Manche Hersteller machen irritierende Angaben wie für große Rassen oder mit Zahnprophylaxe. Seien Sie wachsame Konsumenten, wenn Sie im Supermarkt einkaufen.

 

Die Angebote für Tierfutter werden immer größer

Seit Jahren werden die Angebote für Haustiere immer größer. Haustierläden sprießen überall aus dem Boden. Hier können auch andere Marken verkauft werden. Ein Plus solcher Fachgeschäfte ist sicher die Beratung. Neben den Ladengeschäften gibt es heutzutage die Alternative des Onlineeinkauf. Hier müssen Sie die Großpackungen nicht schleppen, sondern bekommen sie ins Haus geliefert. Sie sehen in den Internetshops im Vorfeld die Inhaltsstoffe im Detail. Können in Foren lesen und onlinevergleichen. Doch letztendlich ist es Ihr Hund, der entscheidet, was er im Napf sehen möchte. Daher sollten Sie bei neuem Futter erst kleine Portionen und Packungen zum Testen kaufen.

Unter Hundeliebhabern gibt es noch immer einen Glaubenskrieg, welches Futter nun das beste ist.Trockenfutter oder Dosenfutter. Es gibt einfach unzählige Meinungen wie auch Futtersorten und Hersteller. Ein Hundeleben zeichnet sich auch dadurch aus, dass Abwechslung in den Ernährungsplan gehört. Versuchen und testen Sie. Und denken Sie daran, dass im kostengünstigen Futter oftmals streckende, qualitativ weniger wertvolle Inhaltsstoffe sind. Und beachten Sie, Ernährung nur nach und nach umzustellen. Es ist zum Wohle ihres Hundes. Und somit auch zum Gemeinwohl der Familie und der Brieftasche. Denn billiges Futter könnte auch der Grund für kostenintensive Tierarztbesuche sein.

Hundefutter Sorten

Welche 3 Hundefuttersorten gibt es und wie werden sie hergestellt

Nach einem Jahr Futterumstellung


Nach einem Jahr sollte auf Futter für einen ausgewachsenen Hund umgestellt werden. Es gibt 3 Arten von Hundefutter: Trocken-, halbfeuchtes oder Dosenfutter.

Trockenfutter ist das Verbreiteteste. Der Herstellungsprozess ist lang und kompliziert. Meistens ist die Grundlage Getreide und Fleisch. Dann werden Zusatzstoffe und Nährstoffe angereichert. Nun wird die Masse in einem Extruder zerkleinert und gekocht. Zum Schluss noch gewürzt, portioniert und Wasser entzogen.

Halbfeuchtes Futter wird beinahe wie Trockenobst hergestellt

Halbfeuchtes Futter wird beinahe wie Trockenobst hergestellt. Nur ist die Temperatur im Extruder niedriger und auch zum Entziehen der Feuchtigkeit gedacht. Dadurch wird mehr Feuchtigkeit gespeichert, ist aber auch anfälliger gegen Verunreinigung durch Bakterien oder Schimmel. Die Produzenten verpacken es daher aus hygienischen Gründen in speziellen Tüten, um Schimmel etc. zu vermeiden.

Dosenfutter gibt es seit dem 18. Jahrhundert

Dosenfutter gibt es seit dem 18. Jahrhundert. Das Futter ist in Dosen eingeschweißt und Hitze sterilisiert. Die rohen Bestandteile sind wie bei Trocken- oder halbfeuchtem Futter. Sie kommen in einen Mixer und werden gekocht. Im heißen Zustand werden sie in Dosen verpackt und Vakuum verschlossen sowie sterilisiert.

Doch was ist nun das richtige für den eigenen Hund. Sie sollten halbfeuchtes Futter meiden, denn es hat recht viel Salz und Zucker. Zucker kann zu Zahnfleischentzündung oder sogar Zahnverlust führen. Salz zur Dehydration. Sollten Sie dennoch halbfeuchtes Futter geben wollen, geben Sie Wasser zum Schrot hinzu. Doch Vorsicht. Nicht zu viel. Denn es könnte zu sehr quellen. Wir empfehlen Trocken- oder Dosenfutter. Allerdings hängt es von der Rasse ab. Kleine Rassen neigen zu Dosen-, Grosse zu Trockenfutter, dass auch in Grosspackungen verkauft wird. Doch entscheiden wird wohl ihr Hund, was ihm schmeckt und wo seine Vorlieben liegen.