Kaukasen baggern gern


Mit baggern ist hier graben gemeint.

Kaukasen sind in ihrem Fressverhalten nicht mit anderen Hunden zu vergleichen. Geben Sie einem normalen Hund etwas zu fressen und er wird es fressen. Kaukasen hingegen lassen auch schon mal was liegen, fressen ein oder zwei Tage gar nichts, dann wieder sehr viel. Da sie von uns Menschen meist aber nur täglich eine gewisse Menge bekommen, muss ja ein gewisser Vorrat angelegt werden. Sozusagen für schlechte Zeiten.

Was macht also der schlaue Kaukase, er benutzt das komplette Grundstück als Zwischenlager für sein Futter. Alles was er nicht sofort verzehren will, wird er raus bringen und wird es irgendwo einbuddeln. Und seien Sie sich versichert, er wird es wieder finden. Ohne sich auch nur anstrengen zu müssen. Durch das fotografische Gedächtnis, speichern sie alles ab. Könnte er sprechen, könnte er Ihnen sagen, wann er an welcher Stelle zu welcher Tageszeit er was vergraben hat. Wahrscheinlich weiß er auch noch wie tief und wie das alles gerochen hat.

Bevor wir aufs neue Grundstück umgezogen sind, bestand das alte Grundstück nur noch aus Grabungsstätten. Das ist sehr schlimm für diese Hunderasse, denn wenn es keinen Platz mehr gibt, wo man etwas eingraben kann, dann ist es schrecklich. Cäsar lief des öfteren mit dem Beutestück im Maul umher und suchte einen Platz zum graben, aber alle von ihm ausgesuchten Stellen waren schon besetzt. Nun lief er jaulend und jammernd mit vollem Maul umher und wusste nicht wohin. Meist hat er dann die Sachen gefressen.

Ich vermute die neuen Eigentümer werden dort im Laufe der nächsten Jahre einiges beim umgraben finden. Leicht riechend, wie Kaukasen es gerne haben. Ich hoffe nicht dass man dann irgendwelche Massengräber auf dem alten Grundstück vermutet.


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